S t ä d t i s c h e C a n t o r e i L Ü N E B U R G
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13. Juni 2026 | Dom zu Bardowick
5. Dezember 2026 | Dom zu Bardowick
Der „Lobgesang“ op. 52 (MWV A 18) von Felix Mendelssohn Bartholdy ist eine Sinfoniekantate für Soli, Chor, Orchester
und Orgel aus dem Jahr 1840. Mendelssohn rang lange mit der geeigneten Form für das Werk, dachte an ein Oratorium
oder eine großangelegte Psalmvertonung, bis er schließlich in einer Mischung aus Sinfonie und Kantate die für ihn
geeignete Form fand. Die 2. Sinfonie B-Dur op. 52 ist in ihrer Form etwas sehr Besonderes. Mit drei instrumentalen
Sätzen, gefolgt von einer Kantate für drei Solisten und Chor, erweitert Mendelssohn den Begriff der Sinfonie noch mehr
als Beethoven mit seiner choralen 9. Sinfonie. Anfänglich nannte Mendelssohn das Werk "Symphonie für Chor und
Orchester", um es dann nur wenig später als "Sinfonie-Kantate" zu bezeichnen. In der Tat trägt der "Lobgesang" beide
Charakteristika in sich. Die instrumentalen Sätze sind genuin sinfonisch, der Kantatenteil trägt klare oratorische Züge. Für
Mendelssohn war der "Lobgesang" allerdings zuallererst eine Sinfonie. Die unterschiedlichen Teile dienen allein der
Musik und dem Ausdruck der Bibelstellen, die Mendelssohns Glauben bezeugen.
"Der Messias" von Georg Friedrich Händel ist ein bekanntes Oratorium, das die christliche Heilsgeschichte in drei Teilen
erzählt. Es beginnt mit alttestamentlichen Prophezeiungen über die Geburt Jesu, gefolgt von seiner Passion, seinem Tod
und seiner Auferstehung, und endet mit der Hoffnung auf seine Wiederkunft.
Händel verwendet vier Gesangsstimmen (Sopran, Alt, Tenor, Bass), sowohl solistisch als auch im Chor.
Das Werk kombiniert Elemente aus Oper, Kantate und Anthem, was zu einem abwechslungsreichen Hörerlebnis führt.
Bekannte Stücke wie das "Hallelujah" im zweiten Teil und das "I know that my Redeemer liveth" im dritten Teil sind
Höhepunkte des Oratoriums.
"Der Messias" ist eines der bekanntesten und meistaufgeführten Werke Händels und gilt als eines der bedeutendsten
geistlichen Werke der Musikgeschichte. Händel schuf ein Werk, das trotz seines religiösen Ursprungs eine universelle
Botschaft von Hoffnung und Erlösung vermittelt, die Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen anspricht.
Das Werk wird oft in der Weihnachtszeit aufgeführt und ist ein fester Bestandteil des Konzertrepertoires.
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Lobgesang
Georg Friedrich Händel
Messias
Felix Mendelssohn | 1809 - 1847
Georg F. Händel | 1685 - 1759