Konzerte I

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 UNSERE LETZTEN KONZERTE IN WORT UND BILD

Die Musik im Hintergrund ist von unserer Aufführung im Nov. 2011 Brahms “Requiem” im Dom zu Bardowick “Selig sind, die da Leid tragen”

Konzert am 6. November 2011 im Dom zu Bardowick

Johannes Brahms - Ein Deutsches Requiem

Hitzacker (2) Hitzacker (1)

Jugendherberge Hitzacker - unser langes Probenwochenende für das Brahms Requiem

Hitzacker (3)

Seltsame Freizeitaktivitäten. Hier: Anlauf zum Hammelsprung

Chorprobe im Dachgeschoss - ca. 130 m² groß, Klavier vorhanden

Hi, Friends & Fans unserer Sangeskompanie.

Diesmal ist uns, denke ich, ein wirklich denkwürdiges Konzert gelungen. Selten waren wir so gut präpariert und auf den Punkt genau eingestellt. Ich glaube, alles hat gepasst und unsere Chorleiterin war spitze, das Orchester exakt und präzise und im Dom auch lautstärkemäßig richtig ausgewogen. In diesem Dom, der zwar seine Tücken hat aber mit "Klangdecken" ausgelegt und mit Zuschauern voll besetzt, entfaltete Brahms "Deutsches Requiem" seine ganze Klangschönheit. Wuchtig und gewaltig, zart und nuanciert. So ein schönes Werk, verdammt noch mal, aber auch. Je länger man damit übt, um so mehr begreift man die Feinheiten, Schönheiten, Aussagen und die Strenge. Gutes Werk, von Anbeginn bis Ende, wunderbare Totenmesse mit eindringlicher Liturgie, das genial komponiert ist. Der Kritiker der LZ schreibt, dass unsere Aufführung der musikgeschichtlichen Bedeutung des Werkes gerecht wurde. Meint die Transparenz und Artikulation des Chorgesangs, wie auch die Glanzpunkte durch die Solisten Julia Ebert und Philipp Kaven. Birgit Agges präzises und souveränes Dirigat ohne Pathos. (Na ja, Emotionen hatte hatte Birgit jedenfalls außerordentlich rausgelassen).

 

Proben (2)1

Alles so schön bunt hier!...   Lila macht sich doch gar nicht so schlecht. Proben am Samstag vor dem Konzert mit Orchester

Proben (1)1

Sehr gute Akustik - tolles Orchester

Proben (3)

Solisten bei den Proben

Ja, diese Zuschauermassen, die fast gar nicht alle rechtzeitig um 18:00 Uhr auf ihren Plätzen sein konnten, weil der Andrang an der Abendkasse noch einmal so groß war, damit waren wir etwas überrascht worden. Wenn wir auch gehofft hatten, mal wieder in einem vollen Dom singen zu können. Offenbar war die Vorarbeit, besonders die Werbemaßnahmen, diesmal gut getimed und alles richtig bedacht und organisiert. Werbung, Informationen, Bekanntmachung sind die Pfeiler, die diese Basis stützen und dann auch Erfolg einspielen. Es ist ein Abwägen, weil Informationen und Plakatwerbung erst mal Geld kosten und wir es im Vorfeld ausgeben. Aber jeder Euro ist gut angelegt, wenn genügend Leute motiviert werden, einem Konzert der Lüneburger Cantorei beizuwohnen. Natürlich spielt die Popularität des Werkes, der Zeitpunkt und manchmal sogar das Wetter eine gewisse Rolle. Und nicht zuletzt die Tatsache, dass an jenem Wochenende eben zig Veranstaltungen, auch ähnlicher Art, angeboten werden. Vielleicht haben wir sogar schon heimliche Fans.

Proben (4)
Chor 1

So schaut der Chor “gut angezogen” aus

Chor (5)

Alles nette Leute, auch wenn sie den Mund weit aufreißen

Großes Orchester mit Harfe

Chor (1)

“Denn alles Fleisch, es ist wie Gras”. Der 2. Satz von sieben

Chor (2)

Trifft auch bei diesen Herren zu

Chor (3)

Es erscheint gigantisch, wenn wir da oben vor dem Altar auf dem Hochpodest stehen. Schier erdrückend. So große Chöre sind schon was Seltenes und Besonderes. An dieser Stelle gilt unser Dank auch den Gastsängern der Hamburger Singakademie, die sich vorzüglich einbrachten, bestens präpariert waren und uns, vor allem beim Tenor, hervorragend unterstützten. Danke! Wir hatten auch eine Gastsängerin aus Düsseldorf, die das "Requiem" fast auswendig sang. Übrigens hat sich das "Aufschauen", besonders zu unserer Chorleiterin, wesentlich verbessert. (Haben wir nicht auch Grund dazu?) Dieses Klangerlebnis hing noch lange nach. Es schwang mit hinein in den Alltag und bei vielen Chorsängern hört man immer wieder dieses Summen ....selig sind, ...denn alles Fleisch..., ...wie li-hi-hi-hieblich sind deine.. usw.

“Wie lieblich sind deine Wohnungen”

Chor (4) Chor (6)

Schöne Frauen haben wir auch. Etwa 60 bei über 80 Mitgliedern. Also 60 schöne Frauen, der Rest sind  (interessante) Männer

“Ich will euch trösten”...

Orchester Ebert Kaven

Mit Pauken und Trompeten

Sopranistin Julia Ebert

“Herr, lehre doch mich” intoniert Philipp Kaven

Applaus 1

Großer Jubel - Großer Applaus!

Ganz leicht waren die langen Vorbereitungsmonate ja auch nicht. Seit August hatten wir wöchentlich geprobt und einige Probenwochenenden drangesetzt. Am schönsten war die Chorfreizeit in Hitzacker, wo wir für 2 Tage in der Jugenherberge nächtigten und von Freitagabend bis zum Sonntagvormittag dort lebten, sangen, übten, aßen und alberne Geselligkeitsrunden kreierten. So was bringt uns einen ordentlichen Schub nach vorn, vor allem, weil bei den wöchentlichen Proben in der Musikschule leider nicht immer alle teilnehmen können, (wollen). Unsere 1. Vorsitzende freut sich immer auf neue Organisationsaufgaben, (zu wenig ausgelastet). An dieser Stelle bedanke ich mich auch noch mal ganz herzlich bei allen Teilnehmer/innen, die wieder bestätigten, wie schön so ein Chorverband sein kann, vor allem mit dem großen Ziel vor Augen, dieser großen Aufführung mit Orchester im großen Dom mit großartigen Gleichgesinnten, die zufällig meistens auch seehhr nett sind, um dann gemeinsam so ein wundervolles Konzert abzuliefern, wie es uns diesmal gelungen ist. Thanks folks - go ahead!

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