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FREIZEIT - AKTIVITÄTEN - CHORWOCHENENDEN

Die Musik im Hintergrund ist von unserer Konzertreise Köln 2011 aus der Philharnonie “Matthäus-Passion”

Chorreise nach Köln, Philharmonie 2011

Ph bei Nacht

Mitsingkonzert in der Philharmonie Köln                Bach - Matthäuspassion - 16./ 17. Juni

Die Matthäus-Passion, BWV 244 (Passio Domini Nostri J. C. Secundum Evangelistam Matthaeum), ist eine oratorische Passion, die das Leiden und Sterben Jesu Christi nach dem Evangelium nach Matthäus zum Thema hat. Die Matthäus-Passion ist mit knapp drei Stunden Aufführungsdauer Bachs umfangreichstes Werk. Sie stellt zweifelsfrei einen Höhepunkt seines Schaffens dar.

Wir hatten wieder das Glück in einem „Mitsingkonzert“ von Simon Halsey mitzuwirken. Diesmal war der Aufführungsort die Kölner Philharmonie, die erst 1986 errichtet wurde. Es ist ein Konzertsaal im Gebäudekomplex des Museum Ludwig und gilt als einer der modernsten Konzertsäle der Welt. Der Konzertsaal wurde einem Amphitheater nachempfunden, um eine möglichst perfekte Raumakustik zu erhalten. So gibt es im gesamten Saal keine Wände, die sich parallel gegenüberliegen, damit kein unerwünschtes Echo entsteht. Größe und Polsterung der Sitze sind so ausgelegt, dass die von ihnen ausgehende Schalldämpfung immer konstant ist, unabhängig davon, ob jemand darauf sitzt oder nicht.

Der stützenfreie Innenraum bietet Platz für bis zu 2.000 Menschen. Diese weitspannenden Träger verursachen aber auch ein Problem: Der Konzertsaal liegt unterhalb des öffentlich begehbaren Heinrich-Böll-Platzes zwischen dem Museum Ludwig und der Treppenanlage zum Rheinufer. Schrittgeräusche von Fußgängerinnen mit Pumps oder Fahrgeräusche von Skateboards oder Rollkoffern werden von den schwingenden Trägern ins Innere des Konzertsaals übertragen. Als Ursache hierfür wird unter anderem ein fehlerhafter Bodenbelag genannt. Aus diesem Grund wird der Platz während der Aufführungen in der Philharmonie abgesperrt und bewacht.

Kölner Philharmonie bei Nacht - vom Restaurant gesehen

Busstop
Ank. JH

Erster Halt auf der Busfahrt Lüneburg-Köln (Abfahrt 6:30) ohne Stau

Ankunft Jugendherberge um 13:30 Uhr, modern und komfortabel

Futter JH
Einchecken

Einchecken - etwas Stress muss sein

Anschließende Verfütterung, eben wie in einer Jugendherberge

Diese Mitsingkonzerte haben inzwischen schon eine kleine Tradition. Stets sucht sich der Dirigent Simon Halsey eine überragende Bühne, um mit erstklassigen Musikern und Chören ein Werk aufzuführen, bei dem Chöre aus ganz Europa eingeladen werden, mitzusingen. Meist sind das Choräle oder Chorgesang für große Chöre komponiert. Als Chordirigent und Initiator von Mitsing-Projekten hat sich Simon Halsey, Chefdirigent des Berliner Rundfunkchores und Chorus Master in Birmingham, eine große Fangemeinde in ganz Europa erworben. Diesmal war es Bachs Matthäuspassion, die dem Programm stand und wir erhielten die Einladung: Mitsingen erwünscht! In einer Probe am Konzerttag erarbeitete Halsey mit interessierten Sängerinnen und Sängern die Choräle dieses Werkes für die gemeinsame Aufführung am Abend.

Architektur Kuppel

Großartige, moderne Architektur; weitläufig, geschwungen, warme Farben

Imposante Kuppel über der Bühne (direkt unterhalb des Heinr.-Böll-Platzes)

Simon 1

Simon beim Einarbeiten, im Hintergrund David Marlow (Einstudierung)

Simon 2

Simon im Freudentaumel (...jjjetzt hat´s geklappt)

Simon 3

Vor der Aufführung - Simon very british - im Hintergrund der Knabenchor Gütersloh

Warum Chorsingen in großen Gruppen?

Jedes Jahr strömen Hunderte von Menschen aus aller Welt in die Philharmonie, (Berlin, Köln, Essen und anderswo), um mit dem Rundfunkchor Berlin, dem WDR Rundfunkchor u.a. und Simon Halsey ein anspruchsvolles chorsinfonisches Meisterwerk in zwei Proben einzustudieren und es anschließend vor einem begeisterten Publikum aufzuführen. Die großen Mitsingkonzerte in der Philharmonie sind rauschende Feste des Ensemblegesangs, bei denen man sich von den Klangwogen eines Riesenchores forttragen lassen kann. Der Erfolg der Mitsingkonzerte hat den Rundfunkchor Berlin ermutigt, dieses Konzertformat auch für andere Zielgruppen und Kontexte zu adaptieren.

Vieles ergibt sich singgewohnten Menschen aus eigenem Erleben, so die positiven Auswirkungen auf Atmung, Kreislauf, Körperhaltung, Aussprache und nicht zuletzt auf die emotionale Befindlichkeit und soziale Kontakte. Ob bewusstes, klangvolles Atmen beim Yoga, Summen, Lautieren, mantraartiges Wiederholen bestimmter Silben wie in vom Buddhismus herstammenden Meditationsübungen oder Obertongesänge schamanistischer Kulturen; schließlich die erfüllende Konzentration beim Erlernen und Singen des sogenannten Gregorianischen Chorals: Schon die Einstimmigkeit und die »primitive« Mehrstimmigkeit vermag dem Einzelnen sowie kleinen und größeren Musikgruppen die oben genannten körperlichen und seelischen Wohltaten erlebbar zu machen. Bau und Funktion des menschlichen Stimmapparats und seine Leistungsfähigkeiten lassen sogar vermuten, dass am Anfang der mündlichen Kommunikation des Homo sapiens das Singen im weitesten Sinne stand.

Simon 4

In voller “action”. Für alle, auch für uns Chorsänger, ein echter Genuss

Neue und erstaunlich starke Impulse für ein Vokalmusik-freundliches Publikum gingen seit den 1970er-Jahren von den Profi-Ensembles für Alte Musik aus, die mit kleinen Besetzungen oder gar solistischen A-cappella-Formationen zunächst einmal buchstäblich die Ohren für die Klangvielfalt, Sprachnähe und Emotionalität der Renaissance- und Barockmusik öffneten. Davon lernten nicht zuletzt Chorleiter und Kirchenmusiker, die mit neuen handverlesenen Kammerchören vor allem Bach und Händel »entstaubten«, was sich wiederum auf eine wachsende Anzahl von Laien- und halbprofessionellen Chören positiv anstiftend auswirkte. Englische und amerikanische Chorleiter exportieren seit einigen Jahren die in ihrer Heimat beliebten »Oratorien zum Mitsingen« auch an Wirkungsstätten in Mitteleuropa. Aktuelle Beispiele sind die Mitsingkonzerte Simon Halseys in Berlin, Haydns »Schöpfung zum Mitsingen« in Köln im vorigen Herbst mit weit über 600 Sangesfreunden oder eben nun die WDR-Produktion der Matthäuspassion.

Rechtes Bild: Philharmonie und Dom um 21:00 Uhr

Nach Konzert 1
Simon 5

It´s over. Alles wollen wir hier nicht dokumentieren

Dom_Nacht
Nach Konzert 2

Nach dem Konzert: Einkehr bei “Ludwig im Museum”. Lange Nacht, keine langen Gesichter. Alles war vorbestellt und es klappte wie am Schnürchen.

Bahnhof Radfahren

Sonntag, am nächsten Tag. Es teilen sich 3 Gruppen: Zur Dombesichtigung, zur Dampferschifffahrt auf dem Rhein und Stadtführung auf dem Fahrrad

Bischof

Diese Matthäuspassion war eine Offenbarung für alle, die daran teilhaben konnten. Selten sah ich dieses Stück mit solcher Ergriffenheit und Faszination. Natürlich trug dazu bei die absolute Klangperfektion dieses Gebäudes, vor allem aber die Präzision des WDR Sinfonieorchesters Köln mit seinem WDR Rundfunkchor. Der Chor war links und rechts auf der Bühne aufgestellt zu jeweils der Hälfte aller Singstimmen. So wuchtig, so präzise, so flüsternd und erhaben, so überraschend und stimmlich jubelnd sah ich selten ein Oratorium, das mich so in den Bann zog. Halsey hatte sie alle unter Kontrolle. Fordernd aber auch federnd und lässig ließ er spielen und jubeln und leiden. Zwischendurch durften wir dann unsere zwölf Choräle einfügen mit dem mächtigen Volumen von über 600 Stimmen. Man musste aufpassen, wann der Einsatz kam, immerhin verfolgten wir fasziniert den Darbietungen auf der Bühne. VK

Radpause

Natürlich erschien auch Erzbischof Kardinal Meisner pünktlich nach der Messe auf dem Domplatz

Hier bei der Radtour, sehr informativ, sehr charmant. Wetter? Naja - sonntäglich christlich gestimmt, Sonne, warm

Tünnes und.. Schlossbrücke

Tünnes un Schäl - und die anderen...

Ein Beweis, dass in Köln die Herzen sehr verschlossen sind (... oder was??)

Philharmonie

Noch ein kleiner Gruß. Simon H. hat es mit uns auch gefallen ~

Autogramm

Wieder eine tolle Kurzreise. Übrigens nahmen knapp 40 Mitsänger der Cantorei an diesem Konzert teil. Dass alle mitkommen können, klappt einfach organisatorisch nicht. Nicht jeder kann sich das zeitlich (vielleicht auch finanziell) so einrichten. Der Großteil, der dann die Möglichkeit hat an einer Chorreise teilzunehmen, ist Hanne K. nachträglich noch sehr dankbar, für ihr außerordentliches Engagement und ihren Einsatz, dass alles so passgenau organisiert ist und alle Mitreisenden sich einfach fallen lassen können. Danke, Hanne

Chorreise nach Dortmund, Konzerthaus im Sep. 2011

Konzerthaus-Dortmund-Saal

Konzerthaus Dortmund - ein imposanter Neubau (2001) mit wegweisender Architektur und fantastischer Akustik

Wenn´s einmal klappt, dann immer öfter! Jetzt bekamen wir die Einladung von der “Simon Halsey-RoadTour” im Konzerthaus Dortmund mitzusingen. Eine großartige Gelegenheit für einige von uns bereits vorab das Brahms-Requiem zu vertiefen, das wir am 6. Nov. 2011 in Dom zu Bardowick und am 18. Nov. 2011 zusammen mit der Hamburger Singakademie in der Friedenskirche in Hamburg-Altona singen werden. Hier wurde Johannes Brahms Ein deutsches Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 45 aufgeführt in der Version für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen. Einfach ein Traum!! Zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin unter der Einstudierung und Leitung von Simon Halsey sangen wir völlig gelöst und befreit dieses großartige Oratorium, alle Teile, bis auf Teil 5, das der Berliner Rundfunkchor allein intonierte. So ein wunderbarer Klang, losgelöst von großem Orchester, nur von 2 genialen Pianisten begleitet zu vier Händen, einfach ein Genuss! (Philip Mayers, Phillip Moll Klavier). Der Chorgesang kommt noch stärker und reiner zum Tragen. Die großartigen Solisten waren Christina Bischoff, Sopran und Young Wook Kim, Bariton. Wir haben die Original-CD nur mit Rundfunkchor Berlin und Klavier gekauft, zum Üben besser als die Orchesterversion. Uns war schwindelig, es war wie im Traum, eine märchenhafte Aufführung. Gut 20 Chormitglieder der Städt. Cantorei nahmen an diesem 1-Tages-Ausflug teil.

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Dortmund 15
Dortmund 13
Halsey Dortmund
Dortmund 21

Impressionen aus dem Konzerthaus Dortmund inkl. Simon Halsey

Chorreise nach Griechenland 2010

CANTO GENERAL Mikis Theodorakis in Patras und Derveni

Anfang Oktober stand ein ganz besonderes Ereignis bevor: Eine Chorreise nach Griechenland. Nach langen vorhergehenden Verhandlungen durch Ulrich Heinke (Chorleiter der SingAkademie Niedersachsen) mit griechischen Veranstaltern und Behörden und auch Mikis Theodorakis persönlich, wollten wir sein wohl berühmtestes Werk den „Canto General“ eben dort an seiner Wirkungs- und Entstehungsstätte, (nicht ganz korrekt – geschrieben wurde das Werk 1973 im Exil in Paris), in 3 verschiedenen Orten aufführen. Neben diesen Highlights standen natürlich auch ein paar touristische Ziele auf dem Programm, denn immerhin hielten wir uns 7 Tage in Griechenland auf.

Etwa 110 Sänger/innen nahmen an diesem Ereignis teil, bestehend aus Mitgliedern von diversen Chören in Norddeutschland. Wir entsandten etwa 30 Mitsänger/innen und es war eine gewaltige logistische Leistung, alle Personen und die Unterbringungen zu koordinieren. Aber dafür gibt es ja Mitglieder, denen es unter den Nägeln brennt, endlich wieder eine große Aufgabe zu stemmen.

Abflug

Etwas wackelig und unsicher betreten wir hellenischen Boden

Lockerungsubung
Taktstock

Erste Lockerungsübungen (kurz nach dem Flug, wir setzen zur Landung an)

Proben

Proben im Regen, sehr gemütlich

Nach der Anreise stand zunächst intensive Probenarbeit auf dem Programm. Ziel war es, die vielen Sänger aus unterschiedlichen Chören mit ihren unterschiedlichen „Canto“-Interpretationen auf eine gemeinsame Linie zu bringen. Dann galt es, die Instrumentalisten und Solisten mit einzubeziehen. Im Rahmen einer abendlichen Probe zusammen mit dem griechischen Chor „Mandolita“ wurden drei Lieder von Theodorakis u.a. aus dem Film „Serpico“ von Sidney Lumet ein geübt. Die Leitung übernahm der Chorleiter Nikos Dimogiannis. Die größte Herausforderung hier war der starke Regen, der von außen auf das Blechdach der Turnhalle trommelte, und so ein zielgerichtetes Üben fast unmöglich machte.

Am Mittwoch folgte bereits das erste Konzert unter der Mitwirkung des griechischen Chores im Konferenzzentrum der Universität Patras. Diese Veranstaltung wurde als Benefiz-Veranstaltung für an Brustkrebs erkrankte Frauen ausgerichtet. Mit ca. 600 Personen war der Saal sehr gut besucht. Das Publikum zeigte sich begeistert, durch teilweise tosenden Applaus zwischen den einzelnen Teilen und zum Abschluss des Konzerts.

Str_v_Korinth

Wir überqueren die Straße von Korinth

Delphi_Uberschwemmung

Was ist das (soll das sein)? Diese gesunde Feuchtigkeit begleitete uns 5 Tage lang!

Sex_and_the_City

...aus der gleichnamigen Filmserie: Sex and the Antike

Uli hat seinen Taktstock nicht vergessen. Schaut euch die Kulisse an!

Proben Saal

Proben im Saal, auch gemütlich - Patras

Olympia

Es gab auch Ausflüge, hier Olympia

Delphi

Bildungsbürger bei der Erkundung des Orakels von Delphi

Das für Freitag in Kessariani (Athen) geplante Konzert fiel leider aus. Daher richtete sich die Konzentration voll auf das Konzert am Samstag in Derveni, einem kleinen Ort, 40 km entfernt von Patras am Mittelmehr gelegen. Auch hier standen wieder intensive Proben zur Vorbereitung auf dem Programm. Diese fielen sogar intensiver aus, als ursprünglich geplant. Bald wurde den Akteuren auch der Grund klar. Als kurz vor der Aufführung in Derveni für alle überraschend Mikis Theodorakis die Halle betrat und im Auditorium Platz nahm, gab es für alle Anwesenden kein Halten mehr. Mit „Standing Ovations“ und frenetischem Beifall wurde der griechische Volksheld und Komponist des „Canto General“ begrüßt.

Athen

Ankunft in Athen, dieses Gebäude kam uns bekannt vor

Mikis Theodorakis hatte es sich nicht nehmen lassen, die für ihn sehr beschwerliche Reise nach Derveni auf sich zu nehmen. Als Leiter der SingAkademie gratulierte Claus-Ulrich Heinke ihm nachträglich zu seinem 85. Geburtstag. Er erläutere den Stellenwert des „Canto General“ für ihn persönlich und in Deutschland. Theodorakis kam auf die Wirtschaftskrise in Griechenland, deren Auswirkungen und Verantwortlichkeiten zu sprechen. Auch führte er die aktuellen Spannungen zwischen Deutschland und Griechenland an. In diesem Zusammenhang würdigte er ausdrücklich das Engagement der SingAkademie, weil diese Konzertreise gerade in dieser Zeit einen wichtigen Punkt setzt, zur gegenseitigen Verständigung der Menschen in den beiden Ländern. Das anschließende Konzert war ebenfalls wieder ein großer Erfolg. Die mehr als 500 Zuschauer sparten nicht mit Applaus und bedachten das Ensemble mit "Bravo-Bravo" Rufen. Sowohl Theodorakis als auch José López, ein bekannter griechischer Sänger, der ebenfalls tief mit dem „Canto General“ verwurzelt ist, übernahmen bei der anschließenden „After Show Party“ bei Lamm, Bier und Wein die Einschätzung des Publikums.

Solist_vor_Akropolis
Konzert_Athen1

Unser Solist (José López) vor der Akropolis mit passender Sirtaki-Einlage

Grande Finale in Derveni - Mikis Theodorakis als Ehrengast

Presse Theodorakis1

Die Zeitungen am Tag danach konnten sich gar nicht einkriegen...

Geistig hellwach, sehr präsent. M. Theodorakis ist 85 Jahre alt

Frühstück

Abschiedsmahlzeit: Frühstück, wie es jeden Tag serviert wurde (mit Fruchtsaft)

Die Aufführungsdaten:

13. Oktober: Patras - Kultur- und Kongresszentrum der Universität 16. Oktober: Mehrzweckhalle Derveni bei Aegio

Früh morgens fuhr der Bus zurück ins Quartier. Mit nur sehr wenig oder gar keinem Schlaf folgte nun die Fahrt zum Flughafen und von dort zurück nach Deutschland. Für die Mitreisenden wird diese Tour mit Sicherheit lange in guter Erinnerung bleiben. Die teilweise speziellen Rahmenbedingungen, das sehr wechselhafte Wetter sowie die wirtschaftlichen Zwänge der Konzertreise fließen mit Sicherheit in eine mögliche Wertung ein. Die idyllische Lage unseres Standortes Selianitika mit den Unterkünften direkt am Strand vom Golf von Korinth machten den Aufenthalt sehr angenehm. Nicht zu vergessen ist die Unterstützung von Andreas Drekis, Leiter der Kulturherberge Hellenikon Idyllion, der mit seinen Organisationskünsten und Verbindungen diese Reise erst möglich machte. Positiv kommen die anstrengenden aber wunderschönen und informativen Ausflüge nach Delphi, Olympia und Athen hinzu.

Als Fazit können wir feststellen, dass diese Chorreise eine der beeindruckendsten war, die wir bisher unternommen haben, besonders weil wir ein Konzert gaben, das weltweit großes Renommé, Bedeutung und Anerkennung erlangt hat und wir es im Beisein des noch lebenden Komponisten aufführen konnten. Eine einzigartige Symbiose.

Übrigens: Die erste Aufführung des Canto General in Chile fand nach dem Ende der Militärdiktatur im April 1993 im Teatro Monumental von Santiago unter der Leitung des Komponisten statt.

Ausführende waren:
U. a. Chöre der SingAkademie Niedersachsen und Städtische Cantorei Lüneburg (110 Sängerinnen und Sänger)
Ensemble "Schlagwerk Total Braunschweig"
Folklore-Ensemble "Lukomorje" aus Gelendijk (Russland-Schwarzes Meer)
Klavierduo Ole & Rainer Abraham
José V. López de Vergara & Heidrun Heinke - Gesang.
Dirigent Claus-Ulrich Heinke

Chronik der gemeinsamen Chorfreizeiten

2002 Stettin Sängerfestival Balticum

2003 Chorfreizeit in Jesteburg Carmina Burana

2004 Helgoland Canto General

2005 Hitzacker Canto General

2006 Hildesheim, Bockenem,                         

2006 Mailand Mozart Requiem

2007 Rom Requiem Mozart

2008 Harztournee mit Carmina Burana

2008 Mailand Canto General

2009 Berlin Canto General                                   

2010 (Feb) Berlin Philharmonie Schubert-Messe 

2010 (Okt) Griechenland Canto General                      

2011 Köln Philharmonie Matthäus-Passion              

2011 Dortmund Konzerthaus  Deutsches Requiem

Bei diesen Unternehmungen, Reisen besichtigen wir vielfältige Sehenswürdigkeiten. Grundsätzlich Stadterkundungen mit der ganzen Gruppe.
In Rom z.B. neben der Engelsburg Petersdom ,Forum Romanum, Trevi, Kollosseum, bis zur Via Appia. Im Norden Italiens von Mailand aus auch Brescia, Cremona, Bergamo, Novara, Como, Lecco u. a. Städte. In Berlin kann man an 2 Tagen gar nicht alles wahrnehmen. In Griechenland Olympia, Patras, Delphi und Athen. In der großen Gruppe ein tolles Erlebnis. Und obendrein dürfen wir dann auch noch singen.